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Die Vor- und Nachteile von WordPress

Übersicht
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Content Management Systeme (kurz CMS) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, wenn es um nutzerfreundliches Webdesign geht. Im Gegensatz zu statischen Websites werben sie mit einem schnellem Einstieg und unkomplizierten Arbeitsabläufen. Kenntnisse über HTML, CSS oder dergleichen werden beim Anwender nicht vorausgesetzt. Durch die Trennung von Inhalt und Layout soll gewährleistet werden, dass nur wenige mit der Systemadministration betraut werden müssen, jedoch viele an den Inhalten arbeiten können. Von vielen existenten CMS ist WordPress das am meisten verwendete. Dies bringt einige Vor- aber auch Nachteile mit sich. Dieser Artikel soll beide Seiten etwas näher für Sie beleuchten.

Content Management Systeme

An CMS kann gemeinschaftlich gearbeitet werden, dies ist mitunter der größte Pluspunkt, um überhaupt solch eine Software zu verwenden. Es reicht in der Regel eine Person, die sich um das Webdesign kümmert; diese Person kann wiederum anderen Personen unterschiedliche Rechte erteilen, um es ihnen zu ermöglichen, an jeweils zugewiesenen Artikeln zu arbeiten. Der Vorteil dabei ist, dass das Aussehen und die Funktionalität der Website geschützt bleiben, da nur eine einzige Person die Rechte hat, grundlegende Veränderungen am Design vorzunehmen.
An diesem Vorteil knüpft direkt der nächste an: In einem CMS ist es überaus einfach, Inhalte zu verändern. Aktuelle Inhalte können problemlos veröffentlicht, verändert, aktualisiert oder gelöscht werden. Dies trifft auf jeden Erscheinungsort zu, was bedeutet, dass ein Artikel, der an einer Stelle angekündigt wird, und an einer anderen Stelle vollständig angezeigt wird, an beiden Stellen mit der selben Änderung angesprochen werden kann.

WordPress

Dieses spezielle CMS ist schon deshalb besonders, da es bemerkenswerte Nutzerzahlen vorweisen kann. Etwa ein Drittel aller Websites laufen damit und innerhalb aller CMS-basierten Websites macht es 50% aus. Diese Zahlen bringen einen ersten Vorteil mit sich: Neben dem Support gewährleistet auch die große Community Hilfe bei Rückfragen und Problemen.

Vorteile

Zu zahlreichen Vorteilen gehört vor allem, dass keine Programmierkenntnisse vonnöten sind. Die Software ist schnell installiert und es kann in Grunde direkt losdesignt werden. Der Webentwickler hat an dieser Stelle eine große Auswahl an vorgefertigten kostenfreien Themes, welche er verwenden kann. Ein Theme ist quasi eine Schablone, in der Inhalte dynamisch eingepasst werden und es gewährleistet ein einheitliches Aussehen der Website. Im Rahmen eines konsequenten Corporate Designs kann natürlich kein vorgefertigtes Theme unverändert verwendet werden, hier muss der Webdesigner selbst kreativ werden bzw. das Logo und die Farbgebung des Unternehmens im Layout umsetzen.
Neben den Themes gibt es auch über 50.000 Plug-ins, die allerhand Funktionen bereitstellen. Diese Zahl stellt eine enorme Zeitersparnis dar. Sie werden kaum auf eine Funktion stoßen, die nicht schon ein anderer erstellt und veröffentlicht hat. Neben dieses gestalterischen und funktionellen Möglichkeiten ist es mit dem CMS auch ein Leichtes, Ihre Website für verschiedene Medien zu optimieren. So können Besucher Ihre Website problemlos auf einem Bildschirm, einem Tablet oder einem Smartphone bewundern.
Wenn der Webentwickler seine Arbeit getan hat, können andere Personen beim Inhalt mitarbeiten. Über gezielt eingesetzte Rechte für jeden Mitarbeiter kann gewährleistet werden, dass keine ungewollten Veränderungen von Unbefugten vorgenommen werden können. Auch inhaltlich kann das CMS einiges bieten: Inhalte können zeitlich verwaltet werden, so kann eine feste Zeit bestimmt werden, zu der ein Beitrag veröffentlicht soll. Falls gewünscht kann ein Beitrag auch zeitlich begrenzt veröffentlicht werden, sodass er beispielsweise nach zwei Wochen wieder verschwindet.

Nachteile

Alles hat Vor- und eben auch Nachteile. So auch Content Management Systeme. Indem Sie sich in die Abhängigkeit zu einem CMS begeben, setzen Sie sich der Gefahr aus, dass Sie eines Tages ohne Support dastehen, sofern das System eingestellt wird. Zugegeben, das ist bei diesem speziellen System eher unwahrscheinlich. Sehr viel wahrscheinlicher hingegen ist es, dass sich Hacker daran zu schaffen machen. Durch die hohen Nutzerzahlen ist es für diese interessant, sich mit einem weite verbreiteten System zu befassen als mit einem Nischenprodukt.
Dies führt direkt zur nächsten eventuellen Sicherheitslücke: Dadurch, dass das CMS praktisch von Plug-ins lebt, machen diese es anfällig. Plug-ins müssen ständig aktualisiert werden, damit sie nicht zu Sicherheitslücken werden. Dies kann zum einen eine umfangreiche Arbeit werden und zum anderen zu viel mehr neuer Arbeit führen, da es passieren kann, dass ein verwendetes Plug-in nicht weiter aktualisiert wird. Damit wären Sie gezwungen, ein anderes stattdessen einzusetzen.
Darüber hinaus sind Sie vom technischen Aufbau des CMS abhängig. Funktionen, die nicht bereitgestellt werden und für die es kein Plug-in gibt, müssen Sie selbst schreiben und einbinden. Unter Umständen kann dies zu Problemen führen, wenn es zu Updates kommt. Im schlimmsten Falls können Sie ganze Module Ihrer Site nicht mehr verwenden oder müssen diese neu designen. Zudem erfordern CMS spezielle Serverumgebungen, da sie Funktionalitäten wie MySQL und PHP benötigen. Tatsächlich ist dieser Punkt zu heutigen Zeiten jeodch vernachlässigbar, da die meisten Webhosting-Pakete diese Anforderungen ohnehin abdecken.
Ein letzter wichtiger Punkt ist, dass durch viele Mitarbeiter auch viel Datenmüll und viele Karteileichen anfallen. Diese sollten von einem Administrator in regelmäßigen Abständen beseitigt werden, da ansonsten die Stabilität und die Performance Ihres Systems verschlechtert werden.